Tanzkompanie ARTODANCE
Tanzkompanie ARTODANCE 

WE LOVE TO DANCE...

Julie Opsahl - mein Steckbrief

Wie heißt du?
Julie Opsahl 

 

Wie alt bist du?
Ich bin 22 Jahre alt.

 

 

 

 

Was ist dein Lieblingsessen?
Als Norwegerin - ganz klar Fisch!!! Gleich an zweiter Stelle stehen Erdbeeren.

 

Was ist deine Lieblingsfarbe?
Ich weiß nicht, ob es an dem frühen Balletttraining im Tutu und der damit verbundenen Traumvorstellung von einer Ballerina liegt - aber meine Lieblingsfarbe war und ist schon immer rosa! Egal ob Handyhülle, Ordner oder Straßenschuhe - bei mir ist alles rosa!

 

Was ist deine Lieblingsmusik?
Musik steht bei mir immer in Verbindung mit der Bewegung. Wenn ich einer Komposition zuhöre, sehe ich in meinen Gedanken sofort eine Choreographie - ob ich es darauf anlege oder nicht. Da ich viele verschiedene Tanzdisziplinen unterrichte, habe ich über die Jahre fast jeden Musikstil lieben gelernt, von daher kann ich mich nicht festlegen. Ich liebe klassische Musik - sei es beim Balletttraining oder Stretching! Wenn ich gute Laune habe, höre ich am liebsten Jazz! Und bei Pop-Musik von Sia geht meine zeitgenössische Choreografen-Ader mit mir durch. Ich könnte Zeile für Zeile so weitermachen... Ich glaube die einzige Musikrichtung, die mich wirklich gar nicht anspricht, ist Schlagermusik. 

 

Dieser Film bringt mich zum weinen:
Wohlmöglich jeder Film, der nicht mit einem Happy End endet. Wenigstens im Film soll alles unendlich romantisch sein.

 

Was ist dein Lieblingstanzfilm?
„Billy Elliot - I Will Dance“ und natürlich „Pina - tanzt, tanzt sonst sind wir verloren“


Was ist deine Lieblingstanzdisziplin?
Puuuh... das ist eine sehr schwierige Frage und ich glaube ich kann mich auch nur sehr schwer festlegen, wenn ich es aber müsste würde ich Ballett und Cotemporary Tanztheater sagen.
Ballett ist einfach der Ursprung von Allem, wenn ich hier die Technik nicht beherrsche, wie kann ich es dann ins Zeitgenössische übersetzen?
Als ich so 11/12 Jahre alt war, hatte ich eine Phase, in der ich Ballett „so doof“ fand. Ich wollte unbedingt damit aufhören und nur noch die „coolen“ Disziplinen, wie Jazz und Modern, tanzen. Natürlich wurde das von meiner Mama nicht geduldet - sie sagte, dass ich mit allem aufhören darf, außer Ballett! Heute bin ich ihr unendlich dankbar dafür!!! Ich weiß nicht wie mein Leben heute aussehen würde, wenn ich in meiner zickigen puberalen Phase mit dem Ballett aufgehört hätte! Seit ich mit der Tanzausbildung an der TKA TanzKunstAkademie angefangen habe, ist meine Liebe zum klassischen Tanz immer stärker geworden! Im Ballett bist du nie perfekt - du kannst dich immer weiterentwickeln! Wenn du gerade große Fortschritte bei den Pirouetten gemacht hast, musst du bei der Arabesque das Bein wenigstens auf 120 Grad bekommen. Wenn du endlich ein Entrechat Quatre springen kannst, musst du an der Auswärtsdrehung beim Grand Battement arbeiten. Bei jeder Übung gibt es immer wieder etwas Neues, was du verbessern kannst. Fast jede Woche fragst du dich mindestens drei Mal, was du dir dabei gedacht hast, dir diesen Beruf auszusuchen! Aber genau dieses Streben nach Wachstum und Perfektion macht das Ballett so liebenswert!
Contemporary ist seit der ersten Stunde meine ganz große Liebe! Ich war schon immer ein Mensch, der sich sehr stark durch Mimik und Gestik äußert. Hier zählt dein Ausdruck, deine Emotionen, deine Lebenserfahrungen... Du erzählst mit jedem deiner Schritte eine Geschichte. Die Bewegungen aus dem Ballett bekommen hier deinen eigenen Charakter. Beim Ballett trägt man meistens tolle aufwendige Kostüme - im Tanztheater bist du „nackt“ (und damit meine ich nicht die Klamotten). Wenn du auf der Bühne stehst, kannst du nicht anders als dich zu entblößen! Den Schmerz, den du gerade verkörpern sollst, musst du wirklich fühlen - du musst echt sein! Nach jeder Aufführung hast du das Gefühl, dass du dich komplett offenbart hast und die Zuschauer gerade alles von dir gesehen haben! Das hört sich natürlich fürchterlich anstrengend an, was ich nicht bestreiten möchte, aber genau das möchte ich als Tänzer! Ich möchte, dass das Publikum nach Hause geht und noch lange über das Gesehene nachdenkt, weil es sie innerlich so berührt hat, wie mich.  

 

Lieblinsballettübung:
Battement Fondu, Battement Dèvèlopé und Grand Battement

 

Hassballettübung:
Der Sprung: Balloné Battu

 

Adagio oder Allegro?

Ich liebe beides!

 

Bei welcher Übung kommst du an deine Grenzen?
Ich finde man kann bei fast jeder Übung an seine Grenzen kommen!

 

Was war deine erste besondere Rolle?
Ich hatte die Ehre Clara in „Der Nussknacker“ zu tanzen. Das ist, glaube ich, die Traumrolle für jedes kleine Mädchen.

 

Was war bis jetzt deine Lieblingsrolle?
Meine Lieblingsrolle war bis jetzt Alice in „Alice’s Adventures in Wonderland“ - was eine abstrakte und vor Allem düstere Contemporary-Version von Alice im Wunderland war. 

 

Was war ein großer Moment auf der Bühne?
Unser letztes Tanztheater „The Dying Swan“ - eine Hommage an Dorle Obländer. Technisch und emotional - die größte Herausforderung bis jetzt. 

 

Trainingspensum:
Wenn ich am Morgen für mich alleine trainiere dann beträgt mein tägliches Trainingspensum so 6-7 Stunden pro Tag. Morgens fokussiere ich mich auf meine Schwachstellen, mache stärkende Übungen und trainiere Ballett, mittags unterrichte ich in unserer Tanzschule „ballettsaal“  Kinder von vier bis 17 Jahren und ab ca. 18/19.00 h stehen Fitnessstunden und die Ballettstunden in der Gruppe an. Wenn alle aus dem Studio draußen sind, stretche ich mich gerne noch eine halbe Stunde, um wieder runter zu kommen. Es gibt selten ein Abend, an dem ich vor 22.00 h zu Hause sein kann. Dieser Tagesablauf variiert aber sehr stark, wenn wir kurz vor Auftritten stehen - dann trainieren wir gefühlt jede freie Minute für das Stück.

 

Bestes Muskelstück:
Meine Bauchmuskulatur

 

Wieso ist dir das Tanzen wichtig?
Tanzen ist meine einzige und größte Passion. Es hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Meine ganze Kindheit hat sich darum gedreht, in der Oberstufe habe ich mehr trainiert als für das Abitur zu lernen und heute habe ich das Tanzen zu meinem Beruf gemacht. Ich kann mir nichts Schöneres für meine Zukunft vorstellen, als jeden Tag Kindern die gleiche Freude am Tanzen weiterzugeben. 
Für mich ist Tanz die schönste und stärkste aller Kunstformen. 
Tanzen ermöglicht es mir, mich in dem einen Moment komplett zu verlieren und im anderen wieder selbst zu finden. Es gibt mir die Chance mich auszudrücken - mein Körper verleiht mir eine Stimme, die mächtiger ist als jedes gesprochene Wort. Ich darf Menschen mit meinem Tanz berühren, in ihren Herzen oder Gedanken etwas von mir hinterlassen - sei es eine Erinnerung - ein Bild - eine Bewegung - ein Gefühl...
Ich weiß nicht wer ich ohne Tanz sein würde.

 

Was bedeutet es dir, Mitglied einer Kompanie zu sein?
Verantwortung. Du bist nicht alleine, ziehst keine Solo-Show ab. Du bekommst Halt und Unterstützung. Es ist eine große Familie, in der alle dieselbe Passion teilen - zusammen fühlst du dich stark und traust dich, nach und nach immer mehr nach neuen Zielen zu greifen.

 

Tanzen unter der Choreographin Monica Opsahl: 
Tanzen unter der Choreographin Monica Opsahl ist ganz besonders. Sie legt großen Wert auf den individuellen Ausdruck - produziert keine Maschinen, die alle gleich scheinen. Ihr ist es wichtig, dass wir alle den Schmerz fühlen - woher er kommt, was er für uns bedeutet, was er mit uns macht - das darf für uns alle unterschiedlich sein. Nur so kannst du dich in deinem Ausdrucksvermögen als Tänzer steigern. Ich bin dankbar, dass wir bei ARTODANCE die Chance dazu bekommen uns individuell zu entwickeln. Technisch weiß sie genau, wer welche Stärke hat und wie man das Beste aus uns herausbekommt. Sie hat uns zu den Tänzern gemacht, die wir heute sind und mit jedem ihrer Tanztheater gibt sie uns die Chance immer wieder an weitere Grenzen zu stoßen.
Monica hat starke Visionen und ich bin stolz, Tochter einer solch großartigen vorausschauenden Choreographin zu sein.

Jana Quilitz - mein Steckbrief-

Wie heißt du?

Jana Quilitz

 

Wie alt bist du?

21

 

 

 

 

Es fällt mir nicht leicht, Fragen über mich zu beantworten. Aber ich werde es versuchen.

 

Was ist dein Lienlingsessen?

Es gibt viel zu viel gutes Essen, um mich für eines zu entscheiden.

 

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Das ist sehr stimmungsabhängig, es gibt aber keine Farbe, die ich nicht mag.

 

Was ist deine Lieblingsmusik?

Musik mit Herz und Seele

 

Dieser Film bringt mich zum Weinen:

Wenn ich in der richtigen Stimmung bin, bringt mich so ziemlich alles zum Weinen. Ich bin eine waschechte Heulsuse.

 

Hassballettübung:

Komplizierte Frappé-Kombinationen, mit und besonders ohne Stange, am besten noch auf Relevé. Urgh.

 

Lieblingstanzstil:

Meine liebsten Tanzstile sind Contemporary, Jazz und Ballett in all ihren Facetten.

 

Adagio oder Allegro?

Wenn ich mich zwischen Adagio und Allegro entscheiden müsste, würde ich Adagio wählen, wenn ich nicht noch lerne, aus dem Stand einen Meter in die Luft zu springen.

 

Meine schönsten Auftritte:

Die schönsten Auftritte sind für mich die, bei denen man merkt, dass man den Zuschauern in irgendeiner Weise ein Geschenk machen konnte, ob es nun ein bestimmtes Gefühl oder auch Stoff zum Nachdenken ist.

 

Warum ist dir Tanzen so wichtig?

Mir liegt das Tanzen sehr am Herzen. Ein stetiger Begleiter, in dem man Tag für Tag etwas Neues entdecken kann. Mit jedem neuen Musikstück, jeder neuen Choreographie entstehen neue Geschichten; neue Möglichkeiten, sich selbst besser kennenzulernen und auszudrücken, etwas für andere erkennbar zu vermitteln.

 

Tanzen unter Choreographin Monica Opsahl:

Monica Opsahl ist eine Choreographin, die ihre Ideen und Vorstellungen sehr gut auf ihre Tänzerinnen übertragen kann.

 

Was bedeutet es für dich Kompaniemitglied zu sein?

Teil von Artodance zu sein bedeutet für mich, die Möglichkeit zu haben, unsere Kunst, unsere Geschichten mit anderen Menschen zu teilen.

Nina Hack - mein Steckbrief

Wie heißt du?

Nina Hack

 

Wie alt bist du?

Ich bin 19 Jahre alt.

 

 

 

 

 

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Eigentlich dachte ich, ich hätte keine Lieblingsfarbe, aber aus einem kurzen Blick in meinem Kleiderschrank und der dort vorfindbaren immensen Anzahl an schwarzen Kleidungsstücken, würde ich schließen, dass ich wohl eine Vorliebe für schwarze Sachen habe.

 

Was ist deine Lieblingsmusik?

Welche Musik ich höre, ist größtenteils von meiner Stimmung abhängig. Abgesehen von Metal, Dubstep und jeglichen anderen rein elektronischen Songs höre ich eigentlich alles.

 

Was ist deine Lieblingsdisziplin?

Grundsätzlich macht mir jede Stilrichtung Spaß, egal ob Ballett, Jazzdance, Contemporary oder Urban Dance. Mein Herz schlägt allerdings besonders für Contemporary, speziell auch das Tanztheater, weil meist mit viel expressiveren Bewegungen gearbeitet wird als in anderen Stilen. Mimik sowie körperlicher Ausdruck spielen hier eine sehr viel größere Rolle, die einzelnen Schrittkombinationen werden für einen selbst viel intensiver und man verfügt über mehr eigenen Interpretationsfreiraum. Zum Urban Dance (HipHopDance) kam ich zwar erst einige Jahre später, trotzdem würde ich es (neben Contemporary) als Lieblingsdisziplin benennen, die ich mittlerweile sogar seit einigen Jahren selbst im ballettsaal unterrichten darf. Daran gefällt mir vor Allem, dass man sich speziell choreografisch alle Freiheiten nehmen kann, die verschiedenen HipHopDance- Styles neu zusammensetzen und gleichzeitig seine eigene Tänzerpersönlichkeit vollkommen grenzenlos entwickeln und ausleben kann.

 

Lieblingsballettübung:

Meine Lieblingsübung ist Développé.

 

Hassballettübung:

Meine Hassübung ist Frappé auf Relevé.

 

Allegro oder Adagio?

Adagio, da die Bewegungsabläufe langsamer sind und man sich leichter auf die technisch richtige Ausführung der Übungen konzentrieren kann.

 

Was ist deine Lieblingstanzserie?

‚Flesh and Bone‘

 

Was war deine erste große Rolle/ dein erster großer Moment auf der Bühne?

Die erste größere Rolle die ich tanzen durfte, war eine der beiden Stiefschwestern in ‚Cinderella‘, als ich kurzfristig für die Erstbesetzung einspringen musste. Das hat mir zum ersten Mal die Chance eröffnet, zu zeigen was ich kann und mich natürlich auch motiviert besser zu werden, um mehr Chancen auf weitere Rollen zu bekommen.

 

Was war/ist deine Lieblingsrolle?

Mich auf eine Lieblingsrolle festzulegen fällt mir nicht so leicht, da es mir generell sehr viel Spaß macht, verschiedenste Rollen zu erarbeiten und zu verkörpern. Vor allem mag ich es aber, kraftvolle und expressive Rollen zu spielen. Ob lustig, traurig oder aggressiv ist mir hierbei nicht so wichtig.

 

Trainingspensum:

Die tägliche Trainingszeit schwankt so zwischen 2 und 4 Stunden täglich (abgesehen von Wochenenden/ Sonntagen). Zu Auftrittszeiten wird allerdings mehr oder weniger Tag und Nacht trainiert.

 

Bei welcher Übung kommst du an deine Grenzen?

Wenn man sich genug anstrengt, kann man bei jeder Übung an seine Grenzen kommen.

 

Wieso ist dir das Tanzen wichtig?

Ich denke, weil es einem in jeglicher Hinsicht einen Zufluchtsort bietet. Vor allem wenn man mal einen schlechten Tag hat, kann man abends mit einem Lächeln aus dem Saal gehen, weil man das machen konnte, was einem Spaß macht.

 

Was bedeutet es dir, Mitglied einer Kompanie zu sein?

Ein Kompanie-Mitglied zu sein bedeutet für mich, nicht bloß Teil einer Gruppe zu sein, sondern Teil einer Familie. Also in gewisser Art und Weise nicht nur für mich selbst „verantwortlich“ zu sein, sondern auch für die Anderen.

 

Tanzen unter der Choreographin Monica Opsahl:

Unter Monica tanzen und von ihr lernen zu dürfen ist für mich als Tänzer sehr motivierend und inspirierend. Sie bringt einen durch ihre Aufgabenstellung/ Choreographien immer wieder an die eigenen Grenzen, was einen zwar zum einen oft in die Verzweiflung treibt, aber auch dazu bringt, noch besser sein zu wollen als man schon ist. 

Miriam Kreß - mein Steckbrief

Wie heißt du?

Miriam Kreß

 

Wie alt bist du?

Ich bin 19 Jahre alt

 

 

 

 

 

 

Lieblingsessen:

Lachs – der einzige Grund, nach 7 Jahren Vegetarierdasein wieder Fleisch zu essen…

 

Was ist deine Lieblingsfarbe?

rot

 

Was ist dein Lieblingsmusikstil?   

And all that Jaaaaazz

 

Dieser Film bringt mich zum weinen:   

Ich weine immer… aber bei Herr der Ringe ist es am schlimmsten.   

 

Was ist dein Libelingstanzfilm? 

Flashdance

 

Was ist dein Lieblingsballett? 

Schwanensee

 

Was ist deine Lieblingstanzdisziplin?

hmm… schwierig, die sind so verschieden.

Ballett fasziniert mich und erscheint als unerreichbarer Traum – und weckt trotzdem meinen Ehrgeiz. Es gibt klare Regeln, an die man sich herantasten
kann und die diese unbeschreibliche Eleganz erst möglich machen.

Zu Jazz habe ich ein recht vertrautes Verhältnis, da es meine erste Disziplin war und ich anfangs nichts anderes gemacht habe…. Insbesondere Burlesque, Charleston und alles was in diese „Vintage“-Richtung geht, liegt mir am Herzen. Contemporary und Tanztheater geben Raum, um Emotionen zu wecken und zu verarbeiten, was immer wieder neue, beeindruckende Facetten erscheinen
lässt, auch an dir selbst.
Man lernt sich einfach besser kennen. HipHop ist für mich Spaß und Coolness,
es bricht in den Bewegungsabläufen völlig mit allen anderen Disziplinen und erlaubt mir, Abstand zu nehmen und sich einfach mal vom Beat tragen zu
lassen.

 

Was ist deine Lieblingsballettübung:

Battement Dèvèlopé

 

Was ist deine Hassballettübung? 

Battement Glissé, Pirouetten

 

Adagio oder Allegro?  

Adagio.

 

Bei dieser Übung komme ich an meine Grenzen: 

Gummibänder um Knie und Fußknöchel spannen und dann die Beine offenhalten… furchtbar. Ganz ganz furchtbar.

 

Was war deine erste besondere Rolle?

Anfangs war ich ständig Putzfrau. In fast jeder Aufführung gab es eine

Familienszene, in der Putzfrau, Kindermädchen, Hausmädchen oder irgend-
etwas in der Richtung gefragt war… und damals habe ich, im Gegensatz zu allen

anderen in meiner Altersklasse, kein Ballett getanzt. Also hatte ich jahrelang die

ehrenvolle Aufgabe, Kamine abzustauben und meinen eleganten Ballerinen-freunden Kekse anzubieten.

 

Was war/ist deine Lieblingsrolle? 

Absolem, die Raupe in „Alice im Wunderland“

 

Lieblingskostüm:

Tutuuuuus *-* und unsere Chorusline-Kostüme: Body, Netzstrumpfhose,

Cardigan und glitzernde Hüte/Gürtel/Schuhe

 

Hasskostüm:                      

Glitzermützen… viel genutzt und meistens nach sehr knappen Umziehwechseln im Gebrauch. In der Zeit schaff ich es allerdings nie, vor allem nicht allein, die Teile aufzuziehen. Dazu sind sowohl mein Kopf als auch meine Haare einfach zu

voluminös.

 

Was war ein großer Moment auf der Bühne?      

„The Dying Swan – Part II“, zum Gedenken an Dorle Obländer.

 

Der peinlichste Moment auf der Bühne:  

HipHop-Auftritt zum 10 jährigen Bestehen des Ballettsaals… Ich hatte einen
Satz zu sagen. Zum ersten Mal. Ins Mikro. Laut und deutlich. Was passiert? „Ich glaube nicht, dass es noch HoffnungS für uns gibt.“ Hat das Publikum sicherlich bald vergessen, die Mädels aber nie.

 

Trainingspensum:

ca. 20 Stunden die Woche. Etwas weniger, wenn ich weniger Fitnessstunden besuche, deutlich mehr, wenn ein Auftritt vor der Tür steht.

 

Bestes Muskelstück:

Vermutlich mein Kaumuskel. Ist auf jeden Fall am effektivsten und ausdauerndsten.

 

Warum ist dir Tanzen so wichtig?

Tanzen ist mir wichtig, weil es mir einen emotionalen und körperlichen Ausgleich bietet, mir gezeigt hat, das Disziplin und Ehrgeiz sich lohnen (die Schule hat das zum Beispiel nicht geschafft…) und ich mich durch das Tanzen im Laufe der Zeit von einem unsicheren, staksigen, introvertierten Freak zu einer individuellen Persönlichkeit mit eigener Meinung und eigenem Selbstbewusstsein entwickeln konnte. Ohne wäre mir das vermutlich niemals gelungen.

 

Was bedeutet es ein Kompaniemitglied zu sein?

Kompaniemitglied bedeutet für mich hauptsächlich Ehre und Stolz, dass ich

(trotz späterem Hinzustoßen und leichten Startschwierigkeiten) mit den Mädels diese Verantwortung tragen darf. Ich staune immer wieder, wie viel Anerkennung man entgegengebracht bekommt und wie Schritt für Schritt kleine Erfolgserlebnisse langsam Träume erfüllen können. Außerdem ist der Zusammenhalt unserer Gruppe trotz oder gerade weil wir täglich mehrere Stunden miteinander verbringen, unvergleichlich und so harmonisch, dass wir uns sogar außerhalb der Trainingszeiten kaum trennen können.

 

Tanzen unter Choreographin Monica Opsahl:

Tanzen unter der Choreographin Monica Opsahl ist etwas ganz besonderes und vermutlich einmaliges. Durch die viele Zeit, die man miteinander verbringt, kennt sie uns, unsere Entwicklung, unsere Stärken und Schwächen, unser Potential in und auswendig. Das ermöglicht einen sehr individuellen Umgang und jeder Einzelne profitiert von ihrer kreativen und innovativen Arbeitsweise und Förderung.

Bezeichnend ist auch, dass zwar Disziplin und Zuverlässigkeit geschätzt und Leistung und Verbesserung unterstützt werden – jedoch weder Druck noch Psychoterror aufgebaut werden, wie ein tief verankertes Ballettklischee vorzugeben scheint. 

Tanja Appeldorn - mein Steckbrief

Wie heißt du?

Tanja Appeldorn

 

Wie alt bist du?

Ich bin 48 Jahre alt

 

 

 

 

Was ist dein Lieblingsessen?

Bunt, gesund, handwerklich gekonnt.

 

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Ich stricke gerne, ich liebe bunte Wolle!

 

Wie sieht dein Musikgeschmack aus?

Musik mit "Herz". Das kann Klassik, zeitgenössische Musik, Rockmusik usw. sein. Zumba Musik finde ich eher anstrengend.

 

Was ist dein Lieblingsballett?

Schwanensee

 

Was ist dein Lieblingsfilm?

Als Kind möche ich die Disney-Filme. Die Kinobesuche waren besonders. Ich glaube, seitdem habe ich diese Fasination aus Film und Atmosphäre drumherum nicht mehr gespürt. Ich weiß aber, dass es das irgendwo da draußen gibt.

 

Was ist dein Lieblingsbuch?

"Das Bildnis des Dorian Pray", von Oscar Wilde.

 

Was ist deine Lieblingstanzdiziplin?

Ganz klar Spitzentanz und Klassiches Ballett. Ich liebe es!!

 

Was ist deine Hassübung:

Developpe und Spünge: Die werden nicht so hoch wie ich sie gerne hätte. 

 

Adagio oder Allegro?

Adagio

 

Lieblingsrolle:

Katze in "Peter und der Wolf" und die Herzkönigin in "Alice's Adventures in Wonderland".

 

Was war ein großer Tanzmoment auf die Bühne?

Die "Mutter Erde" in "To build a Home" inclusive Geburt auf der Bühne.

 

Schönstes Kostüm:

Tutu. Ich liebe das Tutu.

 

Peinlichster Moment auf der Bühne:

Ich bin so alt und erfahren dass mir nicht viel mehr peinlich ist...

 

Hasskostüm: 

Ich habe kein Problem mit schrägen oder engen Kostümen, aber mit jeder Art von Masken durch die man nichts sieht und noch weniger atmen kann. In "Dying Swan" gab es noch eine Stufe auf der Bühne, über die wir andere Tänzerinnen getragen haben... möge die Übung gelingen!

 

Mein beste Muskelstück:

Da ich Krafttraining in allen Variationen mag, habe ich eine gute Grundmuskulatur, besonders an Armen und Bauch. Große Ausdauerkraft, weniger Schnellkraft.

 

Trainingspensum:

Ich trainiere täglich, weil ich es gerne tue und die Fitness auch im Alltag genieße. Möglichst Variationen von allen Disziplinen: Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination, Tanztechnik. Ich liebe es, Grenzen auszutesten und zu erweitern. Da geht immer viel mehr als man denkt. Entscheiden sollte man aber, zu welchem Preis!

 

Da klingt es wie Spaßverderb, den großen gesundheitlichen Nutzen zu erwähnen. Tanz hält Körper, Seele und Geist jung!

 

Warum ist tanzen so wichtig?

Tanzen ist für mich natürliches Bedürfnis. Ich habe als Jugendliche und junge Erwachsene Ballettunterricht gehabt und diesen leider im Studium aufgeben müssen. Meine Tochter ging dann im Kindergarten mit Monicas Tochter Maren und kam durch sie zum Ballett. Bei einen Auftritt meiner Tochter im Jahr 2007 fühlte ich die Bühnenatmosphäre in meiner vertrauten Stadthalle wieder. Das Chaos, die Aufregung, die Kostüme, die Treppen und Garderoben. Ich habe mich sofort gefragt, was ich all die Jahre ohne das getan habe. Zufällig wollte Monica in Schlüchtern Ballett für Erwachsene Frauen anbieten. Ich traf sie beim Aufhängen von Plakaten... 

 

Seit 2011 bin ich in der Kompanie :)

 

Was bedeutet es Kompaniemitglied zu sein?

Die Kompanie hat sich von den Anfängen bis heute sprunghaft entwickelt. Für mich bedeutet das große Momente, aber auch sehr viel Arbeit, selbstzweifel, zeitlicher Stress. Jedes neue Projekt ist eine Gratwanderung. 

Mit der Professionalität der Kompanie, ist mir der Anspruch in meiner Lebensphase fast zu hoch. Im Moment ist es wichtig für mich, meine Kräfte zu bewahren. Aktive Tänzerin zu sein ist auch ein Raubbau an Körper und Seele. Auf der Bühne legt man seine Seele der Öffentlichkeit preis. Auch hier ist Selbstreflektion wichtig. Ich trete jetzt in die Rolle als lebenserfahrene Tänzerin ein. Ich bin stolz auf das, was war und neugierig, wie es für mich weitergeht.

 

Tanzen unter Choreographin Monica Opsahl:

Sie ist streng und verständnisvoll. Sie spricht uns allen Mut zu. Sie ist radikal. Mutig. Herausfordernd. Sie will das Pure, kein theatralisches Tanzen. Das ist nicht immer so leicht. Im Unterricht sieht sie alles. Da kommen 90 Minuten vor wie 5 Stunden. Sehr anstrengend. Genau das mag ich aber...

 

Bei Monica ist Verlass auf geschmackvolle Darstellung. Als Person, die in Schlüchtern lebt und arbeitet, ist das für mich wichtig.

KOMPANIE NEWS:

DYING SWAN

Samstag 26.05 um 20.00 h

Stadthalle Schlüchtern

 

Arr. Magistrat Stadt Schlüchtern Theaterprogramm.

 

Nicht ist so schön wie das Leben, nicht so schmerzhaft wie der Tod.

 

Ein persönliches, aber doch so allgemeines, Abschied & Hommage an Dorle Obländer zeigt ARTODANCE in die wiederaufnahme in Mai.  

APPLE STORY

Sonntag 18.2 um 15.00 h 

Kunststation Kleinsassen

Die Ausstellung & Performance ist Eintrittsfrei.

 

TANZPERFORMANCE zu die Kunstwettbewerb Austelleung "SIE-ER - WER SIND WIR?"

 

Gender. Garten Edens- was ging schief damals? Warum beißt Eva in der Apfel rein und nicht Adam? Ein choreographisches FUCK APPLE!

 

PREMIERE- LIFE IS A CIRCUS

Samstag 18.11 um 20.10 h 

KULTURWERK HALLE (Alte Disco) Gartenstraße 50, SLÜ

 

TANZTHEATER frie nach Rainer Maria Rilkes Gedicht "Das Karussell- Jardin de Luxemburg"

 

Der Zirkus ist da! Spüre den Clown! Nur wenige haben den Mut dazu. Die Löwen erobern die Manege. Verzweifelt rennst du auf den Ausgang zu. Hinaus. Kein buntes Pferd dreht sich mehr. Life is a circus. 

KULTURWERK WOCHE

"Es wär' ja gelacht" 

9. -19. 11. 2017

Kulturwerk Halle (Alte Disco)

Gartenstraße 50

 

Kunstausstellung, Theater, Musik, Cabaret, Tanztheater

Alle Voranstalltungen beginnen um 20.10h. 

Programm: siehe www.kulturwerk2010.de

 

10 Tage KULTUR!!

Freitag 20.10 2017

TIDE RACE

20.00 h Stadthalle Schlüchtern 

 

Theaterprogramm

Magistrat Stadt Schlüchtern

LandART FESTIVAL 2017

HUTTEN - HEILIGENBORN

KUNST & NATUR 5

 

Sonntag 26.8

LA VIDA! Kulturwandel

18.00 h Bergrestaurant Hutten

 

Tapas & Wein, Künstlerportrait INK& Tanzperformance mit ARTODANCE.

 

Menu, INK & Tanzperformance ab 15,50-25,50 Euro. Tisch reservation.

 

 

 

1.7 - 3.9 2017

KUNSTPFAD (Tag & Nacht zu erleben & besuchen)

15 Kunstler stellen aus...

 

Aktions Wochenenden:

1.+2. Juli "Naturkräfte & Kunstbausteine"

 

15.+16. Juli "Wolf & Mensch"

 

26.+27. August "Naturwandel & Kulturwechsel"

 

3. September "Kunstabtrieb"

PREMIERE TIDE RACE 1. JULI 21.00 H - Kulturwerk Halle

Zur Eröffnung des LandART Festivals.

 

Neues multimediales Tanztheater von Monica Opsahl (Choreographie), Lars Kempel (Visuals) & Manfred Grun (Licht) über Strömung, Wasser & menschlische Naturgewalt.

 

 

INK / ARTODANCE

LA VIDA - Tanzperformance

Ink: Künstlerpräentation

 

Premiere 9. Juni 2017 19.00 h

Historische Konzertsaal

Spessart Therme, BBS

 

SOLART Kunstwoche 

KINDER KULTURWOCHE 2017

 

Kulturwerk Bergwinkel e.V.

 

"PETER UND DER WOLF" FÜR GRUNDSCHULEN UND KITAS MIT ARTODANCE

 

28. März

15.00-18.00 h Kreativnachmittag mit Künstlern, Kulturwerkhalle.

 

29. März

9:30 h

PETER UND DER WOLF:

Kita-Vorstellung 

 

30. März

9:30 h

Grundschulen-Vorstellung

 

Gartenstraße 50

(gegenüber von Hafu)

 

http://www.kulturwerk2010.de/wordpress/

 

Über die Produktion...

"Europa brennt!"

 

Choreographie von Kulturpreisträgerin Monica Opsahl Tanz/Choreographie (2015) zur Jubiläums-vorstellung PREISWERT! 

 

Über die Produktion...

26. MÄRZ 2017

PREISWERT! 40 JAHRE KULTURPREIS IM CPH

Jubiläumsvorstellung zum Kulturpreisverleih in MKK

 

http://www.kulturpreis.net/teaser/147-preiswert.html

 

Karten: www.frankfurtticket.de

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